CO2-Ampeln für Furtwanger Schule
Grün, Orange, Rot: Die CO2-Ampeln der Siedle-Azubis zeigen die Qualität der Raumluft mit LEDs an. In der Gestaltung sind die Ampeln einer Sprechanlage der Designlinie Siedle Steel nachempfunden.
Furtwangen, 14. Dezember 2020
Siedle-Azubis konstruieren CO2-Ampel

Die Auszubildenden von Siedle haben eine CO2-Ampel im Design einer Sprechanlage entwickelt. Die Ampel bewertet die Luftgüte im Raum und zeigt an, wenn es Zeit für Frischluft ist. Die Ausbildung hat eine Kleinserie produziert, die das Unternehmen dem Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschule als Spende übergeben wird.


Federführend waren die beiden Siedle-Auszubildenden Matthias Kienzler und Virginia Heller. Kienzler ist angehender Elektroniker, Heller demnächst Industriemechanikerin. Beide stehen im 4. Ausbildungsjahr kurz vor ihren Berufsabschlüssen. Umso beachtlicher ist, dass sie die CO2-Ampel in rekordverdächtiger Zeit fertiggestellt haben. „Von der Idee bis zur Kleinserie mit einigen Dutzend Exemplaren ist nur ein Monat vergangen“, berichtet Siedle-Ausbilder Mathias Seeburg, der das Projekt betreut hat.

Sachspende für weiterführende Schule
Siedle wird die CO2-Ampeln im neuen Jahr dem Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschule in Furtwangen übergeben. „Nach dem Lockdown wird wieder die Zeit für Präsenzunterricht kommen“, ist Mathias Seeburg überzeugt. „Dann werden die Ampeln in den Klassen gute Dienste leisten.“

Siedle verdankt der Schule viele engagierte Mitarbeiter. Auch Matthias Kienzler ist Absolvent: „Meine Geschwister und ich waren alle auf der Realschule, deshalb habe ich eine enge Verbindung. Ich freue mich sehr, dass die Ampeln in ‚meiner‘ Schule zum Einsatz kommen werden.“

Die CO2-Ampeln unterstützen den laufenden Unterricht. „Das finde ich wichtig“, meint Virginia Heller, die in den vergangenen Monaten auch andere Erfahrungen gemacht hat: „In der Berufsschule gab es Fernunterricht per Internet. Für die CO2-Ampel haben wir uns ebenfalls in virtuellen Besprechungen ausgetauscht. Bei unserem Projekt hat das gut geklappt. Aber das Lernen im Klassenzimmer ist nach meiner Ansicht durch nichts zu ersetzen.“

Wissen: So funktioniert die CO2-Ampel
Die Ampel verfügt über einen Infrarot-Sensor. Er misst den CO2-Gehalt der Luft in „parts per million“ (ppm) und erfasst sofort geringste Qualitätsunterschiede. Die Daten werden dann an einen Mikrocontroller weitergeleitet, der das Ergebnis über LEDs anzeigt. Ist der CO2-Gehalt geringer als 650 ppm und die Raumluft gut, leuchtet die LED grün. Liegt der CO2-Gehalt zwischen diesem Wert und einer Schwelle von 1350 ppm, zeigt eine orangefarbene LED an, dass bald die Fenster geöffnet werden sollten. Und überschreitet der CO2-Wert 1350 ppm, schlägt die Ampel Alarm und leuchtet Rot. Dann muss ganz schnell stoßgelüftet werden.

Bildunterschriften:
Bild oben: Grün, Orange, Rot: CO2-Ampel der Siedle-Ausbildung zeigt mit LEDs die Qualität der Raumluft an. In der Gestaltung ist sie einer Sprechanlage der Designlinie Siedle Steel nachempfunden.

Bild 2: Die beiden Siedle-Auszubildenden Matthias Kienzler (links) und Virginia Heller (Mitte) haben die CO2-Ampel im Siedle-Look in Rekordzeit verwirklicht, Ausbilder Mathias Seeburg hat das Projekt betreut.

Bild 3: Die Auszubildenden haben sich in virtuellen Besprechungen für ihr CO2-Ampel-Projekt abgestimmt. Auszubildende Virginia Heller (rechts unten) meint: „Das hat gut geklappt. In der Schule ist das Lernen im Klassenzimmer aber nicht zu ersetzen.“
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