Schwarzwald-Baar-Klinikum, Villingen-Schwenningen
Furtwangen, 16. Februar 2018
Gebäudekommunikation im vernetzten Krankenhaus

750 Planbetten, 15 Operationssäle, 25 Fachabteilungen auf 46.000 Quadratmetern und jährlich 50.000 stationäre Patienten: Das Schwarzwald-Baar-Klinikum ist eines der größten Krankenhäuser in Baden-Württemberg. Bei der Gebäudetechnik setzt die Klinik auf komplette Vernetzung – mit Einbindung der Gebäudekommunikation.


Deshalb haben sich die Verantwortlichen bei der Errichtung des Klinikums für das IP-basierte System Siedle Access entschieden. „In unserem Klinikum ist alles in ein Netzwerk integriert, von der Telefonie bis zum Fernsehen für Patienten“, erläutert Matthias Harzer, Sachgebietsleiter für IT-Infrastruktur am Klinikum. Gemeinsam mit sieben Kollegen kümmert er sich um die Server und das IP-Netzwerk. Es umfasst immerhin 16.000 Netzwerkanschlüsse und mehr als 800 Kilometer Kabel.

IP-Netzwerke sind äußerst komplexe Systeme. Anders als bei einer einfachen Türsprechanlage ist es mit der Installation nicht getan. „Dienstleistungen sind von zentraler Bedeutung, vor allem ein professioneller Service, aber auch stetige Weiterentwicklung“, so Harzer. „Wir arbeiten jetzt schon einige Jahre mit Siedle als Dienstleister zusammen und unsere Erfahrungen sind sehr gut.“ Das Unternehmen investiere viel in die Weiterentwicklung von Access: „Das macht sich in der Stabilität des Systems bemerkbar.“

Sicher und flexibel
Sicherheit und Flexibilität sind zentrale Anforderungen an die Gebäudekommunikation im vernetzten Krankenhaus. Viele sensible Bereiche müssen geschützt werden, zum Beispiel Intensivstationen, Kreißsaal, Apotheke und Labor. Außerdem wird im Klinikum rund um die Uhr gearbeitet. Die Sicherheit muss auch nachts und am Wochenende gewährleistet sein. Zutrittskontrollen an den Eingängen stellen sicher, dass berechtigte Personen jederzeit ein- und ausgehen können, und Gegensprechanlagen mit Videokameras zeigen den Mitarbeitern, wer spätabends oder nachts Einlass begehrt.

Bei der Annahme des Türrufs beweist Access seine Flexibilität: Das System vernetzt sämtliche Außen- und Innentüren sowie die Aufzüge der Klinik mit WLAN-Telefonen. Auf diese Weise können Mitarbeiter den Türruf jederzeit im ganzen Gebäude annehmen, beantworten und die Tür öffnen. Diese Möglichkeit ist für das Klinikum als 24-Stunden-Betrieb besonders wichtig, wie IT-Leiter Harzer betont: „Der Vorteil beim IP-System Access ist tatsächlich die hohe Flexibilität. Es ist ein extrem anpassungsfähiges System, das sich problemlos erweitern lässt. Für die Anforderungen eines Großklinikums ist Siedle Access das System der Zukunft.“

Bildunterschriften:
Bilder 1 und 2: Matthias Harzer, 35, ist Sachgebietsleiter für IT-Infrastruktur am Schwarzwald-Baar-Klinikum. Am System Siedle Access schätzt er besonders die Flexibilität und Erweiterbarkeit.

Bild 3: Das Schwarzwald-Baar-Klinikum wurde 2009 bis 2013 errichtet und ist ein zukunftsorientiertes Krankenhaus der Zentralversorgung. Siedle Access ermöglicht die Gebäudekommunikation über beträchtliche Distanzen und die Vernetzung zahlreicher Teilnehmer.

Bild 4: Der 24-Stunden-Betrieb stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit am Eingang. An der zentralen Notaufnahme regelt eine Stele mit Videokamera, Ruftasten und Zutrittskontrolle den Zugang: Die Mitarbeiter sehen jederzeit, wer Einlass begehrt.

Bild 5: Neben der Notaufnahme zählen die „Gifträume“ zu den besonders sensiblen Bereichen einer Klinik, beispielsweise die Apotheke. Hier muss der Zutritt sorgfältig geregelt werden. Besucher melden sich über die Gegensprechanlage, die dank zweier Blindmodule mit Videokamera und Zutrittskontrolle nachgerüstet werden kann.

Bild 6: Nicht nur Patienten, Mitarbeiter und Besucher betreten die Großklinik, sondern auch eine Vielzahl unterschiedlicher Lieferanten. Der Zutritt zur Warenannahme ist deshalb streng geregelt. Eingelassen wird nur, wer über eine entsprechende Zutrittsberechtigung verfügt oder sich über die Video-Gegensprechanlage identifiziert.
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