Siedle erforscht die Schwelle
Furtwangen, 09.03.2009
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Förderung für den ARCH+ Schwellenatlas

Anfang März 2009 erscheint die nächste Ausgabe der Architekturzeitschrift ARCH+ zum Thema „Architektur der Schwelle“. Diese Ausgabe entsteht in Kooperation mit Siedle, einem führenden Hersteller von Türkommunikations- und Zutrittskontrollsystemen. Zum Erscheinen der Zeitschrift am 13. März 2009 wird an der ETH Zürich ein Symposium mit Experten aus den Bereichen Kulturwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Architekturgeschichte und Kunst ausgerichtet. Auch hier fungiert Siedle als Partner einer Diskussionsrunde, die architektonische Schwellenelemente interdisziplinär ausleuchtet und auf diese Weise neue Betrachtungsweisen ermöglicht.


Siedle ist vor allem für Gegensprechanlagen bekannt. Doch das Unternehmen nimmt längst nicht mehr allein die Türkommunikation, sondern den gesamten Eingangsbereich in den Blick. Siedle steht für technische und gestalterische Perfektion, Mut und Innovation. Die Schwelle steht im Mittelpunkt der unternehmerischen Reflexion. Schwellen verbinden und trennen, sind Einlass- und Ausgangstor, Verbindungswege zwischen innen und außen. Durch die finanzielle Unterstützung des ARCH+ Schwellenatlas und des ETH-Symposiums fördert Siedle die Auseinandersetzung mit dem Thema Schwelle und die Generierung neuen Wissens über dieses komplexe Phänomen.

Als Gastredaktion für das ARCH+ Themenheft konnte Dr. Laurent Stalder, Assistenzprofessor für Architekturtheorie an der ETH Zürich, gewonnen werden. Das ARCH+ Themenheft widmet sich raumbezogenen Aspekten des Öffnens und Schließens. Eingeladene Autoren verhandeln in Essays anhand unterschiedlicher Objekte wie dem Bildschirm (Georges Teyssot), dem Telefon (Christoph Asendorf) oder dem Türschließer (Bruno Latour) unterschiedliche Aspekte raumbezogener Diskurse. Dabei werden Aspekte der Sicherheit, Privatheit und Kommunikation angesprochen, die auch für das Verhältnis von Mensch, Technik und Architektur von Bedeutung sind. Das ARCH+ Heft stellt also die Frage, welchem Wandel die Konstruktion und Bedeutung baulicher Schwellen unterliegen und wie sich Raumauffassungen im Laufe der Zeit verändern können.

Nach Erscheinen des Heftes wird diese Frage auf einem Symposium der ETH Zürich weiter vertieft. Wissenschaftler und Künstler werden sich zum einen mit der architektonischen und technischen Gestaltung von Übergängen, zum anderen mit den sozialen Handlungen, die sich an der Schwelle vollziehen und diese prägen, befassen. Im Zentrum steht die Frage, wie Schwellenelemente ein bestimmtes Menschenbild transportieren und auf diese Weise unsere Vorstellungen von Architektur und Raum prägen. Geleitet wird das Symposium von Laurent Stalder und Dr. Philipp Ursprung (Professor für moderne und zeitgenössische Kunst am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich) sowie von ARCH+.

Bilddatei: schwelle
Grafik: Katja Gretzinger, Assistenzprofessur für Architekturtheorie am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich
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