27.04.2015
Mädchen experimentieren mit Technik

Siedle öffnete auch in diesem Jahr zum „Girls’ Day“ wieder die Türen seiner Ausbildungswerkstatt. Zehn Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren konnten in die Welt der Technik eintauchen und spielerisch Experimente durchführen.

Die Siedle-Azubis erklärten den Mädchen nicht nur die technischen Hintergründe, sie standen auch bei den zahlreichen Experimenten mit Rat und Tat zur Seite. Das Themenangebot reichte vom Elektromotor bis zum Bauprinzip der Leonardo-Brücke. Die zugrunde liegenden Mechanismen erforschten die Mädchen an einfachen Modellen: Für das Prinzip des Elektromotors brauchten sie beispielsweise nichts weiter als eine Batterie und ein Stück Draht. Die Konstruktion einer Leonardo-Brücke, die zuerst der Renaissance-Künstler da Vinci dokumentiert hat, lernten die Mädchen an einem Baukasten-Modell kennen. Und beim gemeinsamen Mittagessen erzählten die Siedle-Azubis den jungen Gästen ausführlich von der Lehre bei Siedle.

„Siedle ist beim Girls’ Day von Anfang an dabei. Der Erfolg spricht für sich: Wir erhalten regelmäßig Bewerbungen von jungen Frauen“, erläutert Siedle-Ausbildungsleiter Michael Schonhardt. Und die Organisatorin des Girls’ Day, Ausbilderin Simone Jeschke, ergänzt: „Dieser Tag ist schon eine feste Einrichtung bei Siedle. Wir freuen uns jedes Mal, wenn die Mädchen in die vielfältige Welt der Technik hineinschnuppern. Das kommt sehr gut an.“

Der Girls’ Day ist ein Aktionstag, der seit 2001 jährlich stattfindet und Mädchen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Ziel ist, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in sogenannten „Männerberufen“ zu erhöhen und dem prognostizierten Fachkräftemangel in der Industrie entgegenzuwirken.
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